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31.05.2011 Kategorie: Gemeindeleben

Konfirmation in der St. Georg Kirche am 8. Mai in Offleben

Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! ( Johannes 20,29)

Dieser Satz aus dem Johannesevangelium war der Leitfaden für den Konfirmationsgottesdienst zu St. Georg in Offleben am 08. Mai 2011. In diesem Gottesdienst wurden Alexander Bernitt, Tim Dreyzehner, Alyssa Jagla, Alina Kurz, Christopher Lohse, Domenik Madry, Friederike Prüße, Leony und Marino Tönnes konfirmiert.
In der liebevoll von Küsterin Gunhild Haase dekorierten Kirche begrüßte Pastorin Ina Naumann alle Anwesenden zum Gottesdienst.
Nach dem Lied „Danke" sprach die Gemeinde Psalm 23 (Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.)
Es folgte im Anschluss an das Tagesgebet die Evangeliumslesung (Johannes 20, 19-29) die von Tanja Braun gelesen wurde und mit dem Satz endete: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!
Dieser Satz war der Leitfaden von Pastorin Naumanns Predigt, die sie auf teilweise sehr anschauliche Weise hielt.
Sie erzählte vom Jünger Thomas. Thomas glaubte den anderen Jüngern nicht, dass sie Jesus, den Auferstandenen, gesehen hatten. Er wollte erst glauben, wenn er Jesus selbst sehen könnte, seine Finger in die Wundmale legen könne.
Thomas bekam die Möglichkeit, Jesus noch einmal zu berühren. Erst dann konnte er glauben.
Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! Wie sollen wir das verstehen?
Um den Konfirmanden das zu erklären, setzte sich Pastorin Naumann eine Schlafmaske auf und zeigte so, dass obwohl sie jetzt nicht sehen könne, also gewissermaßen blind sei, fest daran glaube, dass ihr weiterhin jeder in der Kirche zuhören und auch keiner der Anwesenden die Kirche verlassen würde. Sie verließ sich voll auf ihre Annahme und ihren Glauben daran.
Anschließend verteilte sie an die Konfirmanden eine Schlafmaske, zur Erinnerung an die Predigt.
Nach dem gemeinsam gesprochenen Glaubensbekenntnis stellte Pastorin Ina Naumann den Konfirmanden die Konfirmationsfrage. Da die erste Antwort etwas schüchtern ausfiel, stellte sie die Frage ein zweites Mal. Nun antworteten die Konfirmanden mit einem Lächeln fröhlich und kräftig.
Es folgte das Lied" Komm, Heiliger Geist, mit deiner Kraft" und im Anschluss fand die Segnung statt.
Hierzu wurden die Konfirmanden mit Namen aufgerufen und vor den Altar gebeten. Bevor Sie den Segen sowie ein Kreuz und eine Urkunde zur Erinnerung an Ihre Konfirmation erhielten, sprach jeder der Konfirmanden seinen eigenen Konfirmationsspruch auswendig.
Unterstützt wurde Frau Naumann bei der Segnung der Konfirmanden von Anke von Kowalski.
Nach dem Lied „Lobe den Herrn" berichtete Küsterin Gunhild Haase von ihrer Konfirmandenzeit. Sie erinnerte sich an zweimaligen Konfirmationsunterricht die Woche sowie eine von allen gefürchtete Abschlussprüfung, bei der Gebete, Psalmen und auswendig gelernte Liedtexte, vor der Kirchengemeinde abgefragt wurden. Jeder Anwesende des Gottesdienstes hatte die Möglichkeit, den Konfirmanden eine Frage zu stellen. Es bestand durchaus die Möglichkeit, diese Prüfung nicht zu bestehen und somit hätte für den Konfirmanden keine Konfirmation stattgefunden. Frau Haase freute sich, dass heute die Konfirmanden alles lockerer angehen lassen können. Sie wünschte allen Konfirmanden eine schöne Konfirmationsfeier.
Nach dem Fürbittengebet, dem Abschlusslied „Lauda to si" und dem Segen, verließen Konfirmanden und Gemeinde unter Orgelmusik die Kirche.
Für die wunderschöne musikalische Untermalung des Gottesdienstes waren an der Orgel Frau Laidler und die Gitarren unter der Leitung von Frau Nebel und Frau Sander zuständig.
Am Vorabend hatten die Konfirmanden in der Offleber Kirche bereits mit ihren Familien das Abendmahl gefeiert. In diesem Abendmahlsgottesdienst sang der vor einem Jahr gegründete Pfarrverbandschor unter anderem folgende Lieder aus Taize: Bonum est confidere (Gut ist es dem Herrn zu vertrauen, auf ihn zu hoffen)
Ubi caritas (Wo Güte und Liebe herrscht, da ist Gott)
Sit nomen Domini (Gelobt sei der Name des Herrn von nun an bis in Ewigkeit)
Gloria, gloria (Ehre sei Gott in der Höhe)
Nach dem Segen wurde vom Chor noch „Oh happy day" gesungen.

Die Konfirmanden (photo-paetau)

Alle sind gekommen (photo-paetau)

Während der Predigt (photo-paetau)

Abendmahlsgottesdienst mit Chor (Madry)

Beitrag von Silke Cohn-Globisch/Rose-Marie Hashash